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EMail:
j.beier
@drksachsen.de

Berater/-innen für Ehrenamt


Über die Ausbildung von haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen zu „BeraterInnen für Ehrenamt“ soll eine Fortführung der angestoßenen Prozesse und eine nachhaltige Entwicklung des Ehrenamtsmanagements gesichert werden.

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MitMischen im DRK

Akuelle Förderphase IV (01/2017 – 12/2019)

Projektförderung:

Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ Bundesministerium des Innern

Projektpartner:

  • DRK Kreisverbände
  • Netzwerk für Demokratie und Courage e.V.

Projektziele:

  • Stärkung der demokratischen Praxis im Haupt- und Ehrenamt des DRK Sachsen
  • Verbandsübergreifende Entwicklung regionaler Handlungskonzepte zur Stärkung der demokratischen Teilhabe sowie zum Umgang mit diskriminierendem und demokratiefeindlichem Verhalten

Projektbeschreibung:

Gemeinsam mit den haupt- und ehrenamtlich Aktiven aus dem DRK Sachsen sollen mittels systemischer Beratung und über verschiedene Veranstaltungsformate (Zukunftswerkstatt, Workshops, Seminare, Fachtage) aktuelle Herausforderungen sowohl auf Landesverbands- als auch auf Kreisverbandsebene identifiziert und lösungsorientiert bearbeitet werden. Dadurch sollen z.B. über kleine Modellprojekte Veränderungsprozesse angeschoben und nachhaltige Kompetenzen für eine zukünftige Unterstützung der Ehrenamtsbereiche im DRK Sachsen aufgebaut werden. Wichtige Akteure in dem insgesamt dreijährigen Prozess sind neben den Kreisverbänden die Ehrenamtskoordinator/-innen, die Berater/innen für das Ehrenamt sowie mit dem Projekt kooperierende Trainer/-innen und Referent/-innen.


Dokumentation der bisherigen Projektförderpahsen

Förderphase I (01/2011 - 12/2012)

Schwerpunkt der ersten Förderphase war die Unterstützung des Jugendverbandes (JRK).

Über eine Bedarfs- und Bestandsanalyse sollte geprüft werden, wie und wo sich junge Menschen im JRK beteiligen und welche Beteiligungsmöglichkeiten vorhanden sind.Zudem sollte die Frage des Umgangs mit demokratiegefährdenden Einstellungen und Verhaltensweisen innerverbandlich geklärt werden.Eine Vernetzung von Jugendrotkreuz und offener Jugendarbeit des DRK über gemeinsame Projektarbeiten war angedacht, um Synergien für Wissens- und Kompetenzaustausch und Nachwuchsgewinnung zu erzeugen. Für den Bereich Ausbildung sollte das Projekt zum einen projektnahe Themen gemeinsam mit den ehrenamtlichen TeamerInnen inhaltlich-methodisch aufbereiten aber auch strukturelle Fragen, wie die Gewinnung und Integration neuer TeamerInnen bearbeiten.

Projektbericht

 

Förderphase II (01/2013 – 12/2014)

Schwerpunkt der zweiten Förderphase ist die Unterstützung und Weiterentwicklung des Ehrenamtsmanagements im DRK Sachsen.

Ausgehend von den Vorarbeiten der ersten Förderphase werden über das Projekt übergreifende Themen des Ehrenamts wie Angebotsgestaltung, Anerkennungskultur, Konfliktbearbeitung oder auch Nachwuchsarbeit gemeinsam mit Aktiven aus allen Rotkreuzgemeinschaften bearbeitet.

Das Projekt versteht sich dabei als eine Plattform für Vernetzung, Informations- und Wissensvermittlung sowie als „Praxispartner“ durchdie Organisation und Moderation von beteiligungs- und zielorientierten Veranstaltungen mit Aktiven in den Kreisverbänden.

Konkrete Instrumente zur Unterstützung und Verbesserung der Arbeit mit freiwilligen HelferInnenwerden aktuell mit drei Partner-Kreisverbänden und unserem Projektpartner NDC entwickelt und umgesetzt.

Projektbericht

 

Förderphase III (01/2015 – 12/2016)

Auch in der dritten Förderperiode widmet sich das Projekt erneut der Zielstellung die demokratischen Strukturen innerhalb des DRK Sachsen zu stärken und die Entwicklung der Partizipationsmöglichkeiten voranzubringen.

Dafür bildet das Projekt weiterhin „Berater/innen für das Ehrenamt“ aus. Deren Einsatzgebiete sind sehr vielfältig. Neben der Beratung zu allen Themen, die mit „Ehrenamt“ in Verbindung stehen, sind sie im Bereich Konfliktberatung, Prozesssteuerung und Moderation tätig. Durch die Orientierung am systemischen Beratungsansatz legt das Projekt großen Wert darauf, den Beratungsnehmenden nicht nur hilfreich zur Seite zu stehen, sondern auch deren Fähigkeiten zu stärken, um eigene Lösungsansätze zu finden.

Bereits seit Herbst 2015 ist das Projekt zudem im Bereich „Flucht, Asyl & Migration“ tätig. Seit März 2016 konnte diese Schwerpunktarbeit intensiviert werden. So bietet das Projektteam neben Informationsveranstaltungen auch Workshops zum Interkulturellen Lernen an. Um spezielle Bedarfe der DRK Gemeinschaften bedienen zu können, entstehen zudem weitere Angebote, beispielsweise ein Workshop in Kooperation mit der Wasserwacht zur interkulturellen Kompetenz im (Frei-)bad.

Projektbericht folgt