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Archiv: Abgeschlossene Spendenprojekte

Spendenprojekt 2017: Wasserrettung am Bärwalder See

Die Gemeinde Boxberg konnte bis ins Jahr 2015 einen Teil der Aufwendungen für den Wasserrettungsdienst durch die Einnahme von Gewerbesteuern finanzieren. Ein Großteil dieser Einnahmen brach durch den Verkauf des Kraftwerkes Boxberg weg. Somit war die Gemeinde Boxberg nicht in der Lage für den ehrenamtlichen Wasserrettungsdienst an Sachsens größtem See, dem Bärwalder See, zu sorgen.

Die DRK Wasserwacht Sachsen sieht sich zusammen mit den politischen Entscheidungsträgern, in der Verantwortung, die Sicherheit beim Baden und beim Wassersport für die sächsische Bevölkerung und die Touristen zu erhöhen. Aus Sicht der Wasserwacht Sachsen ist eine reguläre und dem Bedarf angepasste Absicherung von Wasserflächen geboten. Insbesondere in den Seenlanschaften der Oberlausitz und in der Region Leipzig, welche sich touristisch und wassersportlich entwickeln, sind Maßnahmen innerhalb der Badesaison, unerlässlich.

Um die Absicherung des Bärwalder See zumindest an den Wochenenden der Badesaison 2017 zu gewährleisten, wurde das Projekt "Retterkaffee" mit der Dresdner Kaffee- und Kakaorösterei ins Leben gerufen. Durch den Verkauf des Kaffees konnte ein Teil der Aufwendungen, die während des Ehrenamtstätigkeit entstehen, abgedeckt werden. 

1 490 Stunden an 46 Tagen waren DRK-Wasserretter aus ganz Sachsen im Wacheinsatz in Boxberg. Neben zwei Lebensrettungen bekamen sechsmal Surfer und Kitesurfer Hilfe, viermal rückten die Retter aus, um Segelbootbesatzungen Hilfe zu leisten. Sanitätsdienstliche Hilfsleistungen an Land kamen hinzu.

Ob Touristen und Wassersportler zukünftig auf einen Wasserrettungsdienst vertrauen können, ist vollkommen unklar. Die DRK Wasserwacht Sachsen ist offen für Gespräche, damit die Sicherheit am und im See nachhaltig garantiert werden kann. [siehe SZ-Bericht]

Hintergrundwissen moderne Wasserrettung

klassische Rettung: Rettungsring
Rettung mit dem RESCUE-Seabob
Rescue Water Crafts - spezielle Rettungsjetskis

Zeitgemäße Wasserrettung braucht Mittel

Zeitgemäße Wasserrettung nutzt neben den klassischen Rettungsmitteln, wie dem Rettungsring, oder dem Rettungsbrett auch moderne Rettungsmittel. Neben den Rettungsbooten kommt mancherorts auch Spezialtechnik, wie RESCUE-Seabob oder das Rescue Water Craft zum Einsatz.

Wartung und Pflege der Rettungsmittel bedürfen finanzieller Aufwendungen. Aufwendungen entstehen außerdem für die kontinuierliche Weiterbildung der ehrenamtlichen Wasserretter.

Zudem sollen Ehrenamtliche, die ihre Freizeit zum Schutz der Mitmenschen einsetzen, auch eine Aufwandsentschädigung für die entstandenen Kosten erhalten.